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Emmer vor der Ernte

Wir sind gespannt. Zum ersten Mal haben wir Emmer angebaut. Emmer wird auch Zweikorn genannt und ist ein echtes Urgetreide, das schon seit zehntausend Jahren kultiviert wird. Das Getreide ist robust, schmeckt herzhaft und nussig, hat aber einen geringeren Ertrag als der verbreitete Weizen. Wir werden den Emmer in unserer Mühle mahlen und dann neue Nudelsorten kreieren und auch das Mehl zum Verkauf anbieten. Es eignet sich in Kombination mit anderen Mehlsorten gut zum Backen und bringt einen würzigen Geschmack in Brot und andere Spezialitäten.

Emmer hat dekorative Ähren mit kräftigen Schalen und Spelzen, die ihn weniger anfällig gegen Schädlinge und Pilzkrankheiten machen. Die Körner wachsen in zwei Reihen, daher kommt auch der Name Zweikorn. Die ungewöhnliche Zeichnung wird durch die überlappenden Schalen erzeugt, die einen schwarzen Rand besitzen. Öfter als bei unseren bekannten Getreidesorten gehen wir auf unser Emmerfeld und sehen nach dem Fortschritt der Reife. Auch für uns ist das Feld mit den langen, schlanken und bespelzten Ähren eine Augenweide. Nach dem vielen Regen hoffen wir auf ein paar sonnige Tage und eine gute Ernte.

Michael Dinkel prüft die Reife der Emmerkörner

Soja und Durum gedeihen gut!

Der Anbau von Soja und Durum ist immer noch eine Seltenheit in unserer Gegend. Alles, was wir verarbeiten, erzeugen wir auf unserem Hof, und deshalb bauen wir seit Jahren Soja zur Fütterung unserer Hühner selbst an. So haben wir im wahrsten Sinne des Wortes die Qualität selbst in der Hand.

Natürlich prüfen wir regelmäßig den Fortschritt der Kultur und freuen uns über gutes Wachstum. Die am 10. Mai gesäten Sojabohnen gedeihen gut, und auch der Durum für unseren Hartweizengrieß ist kräftig und hat die Ähren mit den typischen Grannen entwickelt.

Der Durum entwickelt sich gut 2020
Thomas Dinkel baut Durum auf seinen Feldern an.